Die AGB gelten ab 1. November 2007 und sind Bestandteil aller Hostingverträge, sofern keine abweichende schriftliche Vereinbarung getroffen wurde. Augenfreundliche Version als PDF hosting-agb.pdf
Folgende Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind Bestandteil aller
Verträge mit elokron.de, Barnerstraße 14, 22765 Hamburg (nachfolgend
"Provider").
Die Erbringung aller Leistungen und Lieferung erfolgt
ausschließlich auf Grundlage dieser AGB, die auch für alle zukünftigen
Geschäfte der Vertragsparteien Geltung haben und im Einzelfall durch
produktspezifische Zusatzverträge und Besondere Geschäftsbedingungen
(BGB) des Providers ergänzt werden. Wirksamer Bestandteil dieser AGB ist
die Datenschutz-Erklärung von elokron.de, die über http://elokron.de/datenschutz.php
aufrufbar ist.
Von diesen Geschäftsbedingungen insgesamt oder
teilweise abweichende AGB des Kunden werden nicht anerkannt, sofern
diesen nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde. Diese
Geschäftsbedingungen gelten auch dann ausschließlich, wenn der Provider
in Kenntnis entgegenstehender AGB des Kunden seine Leistungen
vorbehaltlos erbringt.
Die AGB sind im Internet unter
http://elokron.de/kontakt/hosting-agb.html (hosting-agb.pdf)
jederzeit frei einsehbar und stehen zum Ausdruck bzw. Download zur
Verfügung. Die AGB, sowie ggf. ergänzende BGB, werden dem Kunden im Zuge
jeder Online-Bestellung zur Kenntnis gebracht und müssen pro-aktiv
(Opt-In), durch Aktivierung eines Bestätigungsfeldes, anerkannt werden,
um den Bestellvorgang abschließen zu können.
Der Provider ist
berechtigt, den Inhalt dieses Vertrages nachträglich mit Zustimmung des
Kunden zu ändern, sofern die Änderung unter Berücksichtigung der
Interessen des Providers für den Kunden zumutbar ist. Die Zustimmung zur
Vertragsänderung gilt als erteilt, sofern der Kunde der Änderung nicht
binnen vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht. Die
Zustellung der Änderungsmitteilung erfolgt an die vom Kunden bei
Vertragsabschluss angegebene E-Mail-Adresse oder auf dem Postwege. Der
Provider verpflichtet sich, den Kunden mit der Änderungsmitteilung auf
die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs. Erfolgen die Änderungen zu
Ungunsten des Kunden, kann der Kunde das Vertragsverhältnis innerhalb
eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung fristlos kündigen.
Die unterschiedlichen Top-Level-Domains ("Endkürzel") werden von einer
Vielzahl unterschiedlicher, meist nationaler Organisationen (NIC =
Network Information Center) verwaltet. Jede dieser Organisationen zur
Vergabe von Domains hat unterschiedliche Bedingungen für die
Registrierung und Verwaltung der Top-Level-Domains, der zugehörigen
Sub-Level Domains und der Vorgehensweise bei Domainstreitigkeiten
aufgestellt. Soweit Top-Level-Domains Gegenstand des Vertrages sind,
gelten ergänzend die jeweiligen Vergaberichtlinien der zuständigen
Vergabestellen. Soweit Domains unter dem Top-Level .de Gegenstand des
Vertrages sind, gelten neben den DENIC-Domainbedingungen
(www.denic.de/de/bedingungen.html), die DENIC-Domainrichtlinien
(www.denic.de/de/richtlinien.html) sowie die DENICdirect-Preisliste
(www.denic.de/de/preisliste.html)
1.1
Der Leistungsumfang ergibt sich aus der Produkt bzw.
Leistungsbeschreibung, die mit dem Bestellformular verknüpft und über
die WebSite des Providers aufrufbar ist (www.elokron.de). Es obliegt dem
Kunden, sich vor der Tätigung einer verbindlichen Bestellung über den
jeweils tagesaktuellen Preis-/Leistungsumfang zu informieren.
1.2
Mit dem Absenden der Online-Bestellformulare des Providers oder einer
formlosen Bestellung per e-mail bzw. Mail-Template an
verwaltung@elokron.de kommt ein verbindlicher Vertrag über die Nutzung
der Dienstleistungen zwischen Provider und Kunden (Auftraggeber) auf
Grundlage dieser AGB zustande.
1.3
Widerrufsrecht des Kunden
nach dem Fernabsatzgesetz:
Soweit es sich bei dem Kunden um einen
Verbraucher handelt, kann er seine Vertragserklärung innerhalb von zwei
Wochen ohne Angaben von Gründen in Textform widerrufen. Die Frist
beginnt frühestens mit dem Erhalt dieser Belehrung. Zur Wahrung der
Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des schriftlichen
Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:
elokron.de
Hoyer
Internet Dienstleitungen
Barnerstraße 14
D-22765 Hamburg
Fax: 040 31814966
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die
beiderseitigen Leistungen zurückzugewähren.
Das Widerrufsrecht des
Kunden erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter mit der ausdrücklichen
Zustimmung des Kunden vor Ende der Widerrufsfrist mit der Ausführung der
Leistung (z.B. Domainregistrierung, Account-Einrichtung und
-freischaltung etc.) begonnen hat oder der Kunde diese selbst veranlasst
hat (z. B. Download von Softwareprogrammen, Online-Aufträge im Rahmen
der Echtzeitbestellung, etc.). Insofern werden alle ggf. bereits auf
elektronischem Wege erbrachten Leistungen in jedem Falle zur Zahlung
fällig.
1.4
Sollte der Kunde eine Leistung dritter Anbieter über
den Provider bestellt oder als Zusatzleistung mitbestellt haben,
begründet dies getrennte Vertragsverhältnisse mit dem jeweiligen
Technologiepartnern des Providers auf der Grundlage seiner Vertrags- und
Geschäftsbedingungen.
Solche Vertragsverhältnisse unterliegen den
in der Bestellung definierten Konditionen und den wirksam einbezogenen
Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Partner. Derartige
Verträge enden unabhängig vom Vertragsverhältnis zwischen Provider und
Kunden und berühren dieses nur im ausdrücklich angegebenen Umfang.
1.5
Voraussetzung für die Nutzung der Dienstleistung ist ein
Internet-Zugang mit den dazu notwendigen technischen Einrichtungen.
Kommt es auf Seiten des Providers zu technischen Änderungen, werden
diese per e-mail an die bei der Bestellung übermittelte Mail-Adresse
zeitnah angezeigt. Es obliegt dem Kunden, die ggf. nötigen Anpassungen
auf seiner Seite selbst vorzunehmen. Er trägt die Kosten dieser
Umstellung auf seiner Seite selbst.
1.6
Domainnamen werden durch
den Provider beim zuständigen Network Information Center (NIC)
registriert und direkt mit dem Kunden abgerechnet. Die Domainnamen
werden auf die persönlichen Daten des Kunden registriert, d.h. der Kunde
ist alleiniger Domaininhaber (Owner- bzw. Holder-C) und hat die
Möglichkeit zur Benennung eines abweichenden administrativen Kontaktes
(Admin-C). Der Kunde verpflichtet sich, bei der Bestellung vollständige
und wahrheitsgemäße Kontaktangaben zu machen und diese selbständig auf
einem aktuellen Stand zu halten.
Der Provider versichert Domainnamen
unverzüglich freizugeben, sofern ihm eine zweifelsfrei von
eingetragenen Domaininhaber oder dessen Admin-C unterzeichnete
Freigabeerklärung vorliegt. Zur zweifelsfreien Authentifizierung ist dem
Freigabeschreiben eine Kopie des Lichtbildausweises beizufügen. Der
neue, übernehmende Domain-Registrar (z.B. DENIC-Mitglied) ist in der
Freigabe explizit zu benennen, um unberechtigte Übernahmen zu vermeiden.
Liegen die o.a. Dokumente und erforderlichen Angaben nicht vollständig
vor, ist der Provider berechtigt, eine Konnektivitäts-Koordination (KK)
abzulehnen.
Die Daten zur Registrierung von Domainnamen werden an
das jeweilige NIC in einem automatisierten Verfahren übermittelt. Der
Kunde erkennt bei der Bestellung einer Domain oder der Beauftragung
einer Domainübernahme die Vergaberichtlinien der jeweiligen
Vergabestellen an und haftet bei Verstößen gegen diese Richtlinien.
Der Kunde kann von einer tatsächlichen Verfügbarkeit und Zuteilung des
Domainnamens erst ausgehen, wenn ihm diese durch die jeweilige
Vergabestelle bestätigt wurde. Jegliche Haftung und Gewährleistung für
die Zuteilung der bestellten Domainnamen seitens des Providers ist
ausgeschlossen. Der Kunde/Domaininhaber haftet außerdem im Falle eines
Rechtsstreites, wenn er durch die Reservierung, Löschung,
Domainübernahme oder Domainmodifikation eines Domainnamen die Namens-,
Eigentums oder Markenrechte Dritter verletzt oder gegen die
Registrierungsbestimmungen der zuständigen Vergabestellen verstoßen
wird. Es gelten in diesem Zusammenhang die Regelungen gem. Pkt. 5.3 ff
dieser AGB.
1.7
Die zum Betrieb von Interntpräsenzen und
sonstigen Leistungen benötigten IP-Adressen bleiben im Besitz des
Providers und dürfen im Bedarfsfalle kurzfristig verändert werden. Der
Kunde hat keinen Anspruch auf die dauerhafte Nutzung der gleichen
IP-Adresse, obgleich der Provider bemüht ist, die IP-Adressen für die
Dauer des Vertragsverhältnisses dauerhaft zuzuweisen. Erfolgt eine
Änderung von IP-Adressen, Hostnamen oder sonstigen, technischen
Parameter, zeigt der Provider dies dem Kunden ggf. kurzfristig an. Für
die auf Kundenseite ggf. nötigen Umstellungen und den daraus
resultierenden Kosten ist ausschließlich der Kunde selbst
verantwortlich.
1.8
Die Nutzung aller vom Provider erbrachten
Leistungen erfolgt zu den jeweils bei Vertragsabschluß gültigen
Entgelten gemäß Produktinformation, die ausschließlich online unter
http://elokron.de abrufbar sind. Abweichende Angebote, Leistungen und
Preise werden dem Kunden ggf. auf Wunsch individuell in gesonderten,
schriftlichen Angeboten in Verbindung mit einer Angebotsnummer
unterbreitet und haben eine im Angebot angegebene Gültigkeitsdauer. Um
das Angebot geltend zu machen, verpflichtet sich der Kunde bei der
Bestellung die übermittelte Angebotsnummer anzugeben.
Der Kunde
erhält zu jedem Zahlungsvorgang eine Rechnung per Post oder Fax an seine
bei der Bestellung angegebene Adresse, bzw. Nummer. Die Rechnung gilt
mit dem Datum des fehlerfreien Rechnungsversand seitens des Providers
als zugestellt. Die Rechnung ist sofort und ohne jeden Abzug fällig.
Nach Ablauf von 30 Tagen seit Zustellung der Rechung, gerät der Kunde
mit der Zahlung automatisch in Verzug. (§ 284 Abs. 3 BGB)
1.9
Der Provider behält sich eine Änderung der Entgelte vor. Geänderte
Entgelte werden dem Kunden mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten an
seine, bei Bestellung angegebene E-Mail-Adresse, bzw. an
webmaster@kundendomain.xyz oder postalisch mitgeteilt. Erhöhungen der
Entgelte bewirken ein außerordentliches Kündigungsrecht des Kunden mit
einer Frist von 2 Wochen. Zum Zeitpunkt der Bestellung bekannte
Erhöhungen der Entgelte (z. B. das Auslaufen der zeitlich befristeten
Reduktion der Entgelte für Neukunden) bedürfen keiner gesonderten
Mitteilung und begründen kein Sonderkündigungsrecht.
1.10
Die
Zahlung aller Entgelte erfolgt im Regelfall durch Lastschrifteinzug. Der
Kunde ermächtigt den Provider, anfallendeEntgelte über die angegebene
Bankverbindung nach erfolgter Rechnungstellung widerruflich einzuziehen.
Die Ermächtigung erstreckt sich auch auf nachträglich anfallende und
variable Entgelte, sonstige Kaufpreise sowie vom Kunden mitgeteilte neue
Bankverbindungen. Das vereinbarte, monatliche, vierteljährliche,
halbjährliche oder jährliche Pauschalentgelt wird jeweils im Voraus für
den im Bestellformular bzw. der Produktinformation genannten Zeitraum
eingezogen. Einmalige Entgelte, das Bereitstellungsentgelt, variable
Entgelte sowie Kaufpreise für sonstige Produkte werden mit Erbringung
der Leistung fällig und eingezogen.
Werden durch Lastschrift
eingezogene Rechnungsbeträge des Kunden durch Ihn oder seine Bank
rückbelastet, trägt der Kunde alle dadurch entstehenden Bank- und
Bearbeitungsgebühren in Höhe von EUR 15,- je Vorgang. Rückbelastete
Lastschriften werden vom Provider nicht erneut eingezogen, sondern sind
vom Kunden unverzüglich unter Angabe der Kunden- und Rechnungsnummer per
Überweisung auf das Konto des Providers auszugleichen. Der Kunde
verpflichtet sich, dem Provider Änderungen seiner Rechnungsanschrift,
E-Mail-Adresse und Bankverbindungen unverzüglich und unaufgefordert
bekannt zu geben und die entsprechenden Einzugsermächtigungen zu
erteilen bzw. zu erweitern.
Der Lastschrifteinzug ist grundlegender
Vertragsbestandteil, sofern z.B. mit ausländischen Kunden oder Behörden
keine alternativen Zahlungsarten vereinbart werden. Widerruft der Kunde
die erteilte Einzugsermächtigung, enthält er dem Provider eine
Einzugsermächtigung trotz Aufforderung vor, ändert er ohne Mitteilung
seine Kontodaten oder verhindert er auf sonstige Art einen
ordnungsgemäßen und fristgerechten Lastschrifteinzug, steht dem Provider
ohne weitere Vorankündigung eine fristlose Kündigung und sofortige
Einstellung/Sperrung aller Leistungen aus wichtigem Grunde zu.
Dieses Recht zur Kündigung und Leistungseinstellung besteht auch dann,
wenn der Kunde ggf. zwischenzeitlich offene Zahlungen per Überweisung
ausgeglichen hat. Offene Forderungen können ohne weitere Mahnungen
direkt in ein kostenpflichtiges Inkasso-Verfahren überführt werden.
1.11
Der Kunde ist auch für Entgelte, die andere Personen befugt
oder unbefugt über seine Kundennummer verursachen, verantwortlich, es
sei denn der Kunde hat dies nicht zu vertreten. Dem Kunden obliegt der
Nachweis, dass er dies nicht zu vertreten hat.
1.12
Gerät der
Kunde mit der Bezahlung fälliger Rechnungen in Verzug, ist der Provider
berechtigt Verzugszinsen zu erheben, die im Falle von Verbrauchern 5%
und im Falle von Unternehmen 8% über dem jeweiligen Basiszinssatz
betragen.
Weiterhin ist der Provider berechtigt auch ohne
Vorankündigung den Zugang zu jeglichen Leistungen vorübergehend oder
dauerhaft zu sperren sowie die betroffene Leistung mit einem anonymen
Sperrvermerk zu versehen. Gehören Domainnamen zum gesperrten
Leistungsumfang, ist der Provider berechtigt, diese ohne weitere
Ankündigung in die Pflege der Vergabestelle bzw. des Registrars zurück
zu übertragen bzw. Domains durch die Vergabestelle, auch ohne Zustimmung
des Domaininhabers, löschen zu lassen.
Gerät der Kunde bei der
Zahlung fälliger Entgelte in Verzug, kann der Provider das
Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist
kündigen. Dieses Kündigungsrecht steht dem Provider auch beim Fehlen
oder dem nachträglichen Entzug einer gültigen Einzugsermächtigung zu.
Der Provider wird in diesem Falle ein Inkasso- und ggf. gerichtliches
Mahnverfahren anstrengen, dessen Kosten der säumige Zahler in voller
Höhe inkl. aller Mahn- und sonstigen Gebühren zu tragen hat.
Der
Provider ist im Falle der dauerhaften Sperrung von Internetpräsenzen zur
Vermeidung von Beeinträchtigungen oder Vermögensschäden berechtigt,
alle betroffenen Endnutzer der jeweiligen Dienste und Leistungen direkt
und unmittelbar über die Einstellung/Sperrung der Leistung zu
informieren. In diesem Falle ist der Provider ausdrücklich NICHT zum
Kundenschutz gegenüber Wiederverkäufern oder Zwischenhändlern
verpflichtet, die Ihre, über den Provider bezogenen Leistungen, an Ihre
Kunden weitergeben.
1.13
Sollte eine für die Domainregistrierung
verantwortliche, zentrale Vergabestelle, das sog. Network Information
Center (NIC, z.B. DE-NIC e.G.) oder ein anderer Anbieter, der durch den
Provider genutzten, technischen Internet-Infrastrukturen, seine
Preisstellung oder sein Abrechnungsmodell für Internet-Adressen (sog.
Domains) oder sonstige technische Leistungen ändern, so ist der Provider
berechtigt, die Entgelte gegenüber dem Kunden mit Wirksamwerden der
Änderung ohne gesonderte Fristen entsprechend anzupassen. Sollte eine
derartige Anpassung erheblich sein, steht dem Kunden ein
Sonderkündigungsrecht zu.
1.14
Gegen Forderungen des Providers
kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten
Gegenansprüchen aufrechnen.
1.15
Dem Kunden steht die
Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts oder
Leistungsverweigerungsrechts nur wegen unbestrittener oder rechtskräftig
festgestellter Gegenansprüche zu.
1.16
Führt der Provider auf
Grundlage dieser ABG eine berechtigte Sperrung von Leistungen durch oder
ist er ggf. verpflichtet, diese in Ihrer Dialog- und Funktionsfähigkeit
ganz oder teilweise einzuschränken, kann er seinen technisch
administrativen Aufwand ohne weitere Vorankündigung nach tatsächlich
benötigter Bearbeitungszeit mit je EUR 30,- (inkl. MwSt.) je angefangene
15 Minuten in Rechnung stellen. Gleiches gilt für den zeitlichen
Aufwand zur Reaktivierung bzw. Entsperrung der Leistungen.
2.1
Die vom Provider im Rahmen des Internet-Services zugänglich
gemachten Text-, Bild- und Tonmaterialien sowie Programme (zum Beispiel
CGI-Module) sind in der Regel urheberrechtlich geschützt. Der Kunde kann
derartige Materialien zur Gestaltung eigener Internet-Inhalte für die
Dauer des Vertragsverhältnisses unter der über den Provider geführten
Internet-Adresse nutzen und diese Inhalte auch personalisieren oder
modifizieren. Die sonstige Nutzung (insbesondere Vervielfältigung,
Zurverfügunghaltung und -stellung) ist nur mit schriftlicher Genehmigung
des Providers gestattet.
2.2
Der Provider haftet für die
Richtigkeit, Fehlerfreiheit, gewünschte Funktionsweise und
Vollständigkeit der Inhalte und Programmodule nur im Rahmen der
Haftungsregel nach Ziffer 14. Der Provider ist für Inhalte, die nicht
auf eigenen Servern liegen, nicht verantwortlich und kann - unbeschadet
der Ziffer 14 - keinerlei Gewähr für diese Inhalte übernehmen.
2.3
Zur Erstellung von graphischen Zugriffs-Statistiken für den Kunden,
werden auf den Servern durch den Provider die Log-Files der letzten 7
Tage gespeichert. Eine Auswertung der Log-Files erfolgt vom Provider nur
mit dem Zweck, dem Kunden zentral aufbereitete und verdichtete
Statistiken gemäß bereitzustellen. Eine darüber hinausgehende
Speicherung und Nutzung durch den Provider ist ausgeschlossen. Dem
Kunden steht es frei die Rohdaten der Logfiles in sein Stammverzeichnis
kopieren zu lassen.
3.1
Der Kunde verpflichtet sich, für seine privaten oder
geschäftsmäßigen Internet-Präsenzen Namen und Anschrift sowie bei
Personenvereinigungen und Gruppen auch Namen und Anschrift des
Vertretungsberechtigten auf den publizierten Webseiten deutlich sichtbar
anzugeben (gesetzliche Anforderung nach §6 TDG). 3.2
Der Kunde ist
für alle von ihm, über seine Zugangskennung oder von Dritten über seinen
Hosting-Leistungen produzierten bzw. publizierten Inhalte selbst
verantwortlich. Der Kunde stellt den Provider von jeglicher Haftung für
den Inhalt aller auf dem Server publizierten Webseiten, Datenbanken,
Anwendungen, E-Mails usw. frei. Eine generelle Überwachung oder
Überprüfung dieser Inhalte durch den Provider findet nicht statt. 3.3
Der Provider überprüft die Inhalte des Kunden ferner nicht dahingehend,
ob Ansprüche Dritter berechtigt oder unberechtigt erhoben werden. Der
Kunde sichert zu, mit seinem Angebot keinerlei Eigentums-, Warenzeichen-
Patentoder andere Rechte Dritter zu verletzen. Ferner sichert der Kunde
zu, mit den publizierten Inhalten und dem Versand von E-Mails nicht
gegen die guten Sitten und das jeweils geltende Landesrecht am
Serverstandort zu verstoßen.
Im Internet ist es insoweit üblich,
dass bis zu einer gerichtlichen Klärung Daten auf glaubhaftes Verlangen
jedes Dritten gesperrt werden (siehe auch die "Dispute Policy" des
InterNic unter www.internic.net). Werden von Dritten gegenüber dem
Provider Ansprüche wegen tatsächlicher oder behaupteter
Rechtsverletzungen geltend gemacht, ist der Provider berechtigt, die
Domain des Kunden unverzüglich in die Pflege des Registrars zu stellen
bzw. löschen zu lassen und die entsprechende Präsenz des Kunden zu
sperren.
3.4
Darüber hinaus ist das Hinterlegen von erotischen
oder pornographischen Inhalten im Rahmen der Hostingangebote des
Providers nicht gestattet, sofern es sich nicht um die dafür vorgesehnen
speziellen Angebote für Adult- und Erotikanbieter handelt. Im Rahmen
dieser speziellen Angebote dürfen erotische Inhalte publiziert werden,
sofern, die Einhaltung der geltenden Gesetze des Jugendschutzgesetzes
und zur Verbreitung pornographischer Inhalte und Schriften gewährleistet
sind.
Es dürfen keine Inhalte veröffentlicht werden, bei denen Sex
mit Minderjährigen, Tieren oder menschenverachtende Handlungen
dargestellt oder beschrieben werden. Die Seiten müssen durch ein in
Deutschland zugelassenes Jugendschutzsystem vor dem Zugriff durch
Minderjährige geschützt werden.
Es dürfen weiterhin keine Links oder
Werbung zu Seiten mit erotischem Inhalt eingebunden werden, die nicht
ebenfalls mit einem Jugendschutzsystem ausgestattet sind! Der Provider
ist berechtigt, vorgenannte Inhalte sofort und ohne Vorankündigung ggf.
dauerhaft zu sperren.
3.5
Sofern der Kunde auf dem Server des
Providers Software, Programme, Scripts oder sonstige Dienste
installiert, haftet er für die ordnungsgemäße Funktion dieser
Anwendungen und für alle aus Fehlfunktionen oder Missbrauch
resultierenden Folgen. Dies schließt jegliche Kosten und
Vermögensschäden Dritter sowie des Providers ein, die ggf. durch
Personaleinsatz, Datentransfer usw. im Zuge von Fehlfunktionen,
Überlastungen, Mißbrauch und durch die notwendigen Analysen dieser
Vorgänge entstehen können.
Der Kunde verpflichtet sich daher, die
von Ihm installierten Anwendungen regelmäßig auf korrekte Funktion sowie
Sicherheitsschwachstellen zu prüfen und die Software unverzüglich nach
Bekanntwerden von Sicherheitslöchern durch verfügbare Updates und
Patches selbständig und zeitnah zu aktualisieren. Der Kunde ist in
diesem Zusammenhang verpflichtet, sich regelmäßig beim Hersteller/Autor
der Software bzw. in den einschlägigen Security-Report Quellen, Computer
Emergency Response Teams (CERTs) usw. über aktuelle Sicherheitsrisiken
und verfügbare Updates zu informieren.
3.6
Dem Kunden ist
bekannt, dass für alle Teilnehmer im Übertragungsweg des Internets in
der Regel die Möglichkeit besteht, von in Übermittlung befindlichen
Daten ohne Berechtigung Kenntnis zu erlangen. Dieses Risiko nimmt der
Kunde in Kauf.
4.1
Bei der Verschaffung und/oder Pflege von Domains wird der
Provider im Verhältnis zwischen dem Kunden und der jeweiligen
Organisation zur Domain-Vergabe lediglich als Vermittler tätig. Der
Provider hat auf die Domain-Vergabe keinen Einfluss und übernimmt keine
Gewähr dafür, dass die für den Kunden beantragten Domains überhaupt
zugeteilt werden und/oder zugeteilte Domains frei von Rechten Dritter
sind oder auf Dauer Bestand haben. Der Provider erteilt per Telefon oder
Internet grundsätzlich nur unverbindlich Auskunft über die
Verfügbarkeit einer Domain. Zwischen Auskunft und Anmeldung kann die
Vergabe an eine Dritte Partei durch das jeweilige NIC (Network
Information Center), also die zuständige Domainvergabestelle oder eine
andere Stelle erfolgen, ohne dass der Provider hierauf Einfluß nimmt
oder davon Kenntnis erlangt.
Der Provider garantiert ausdrücklich
NICHT, dass er im Zuge des Setup innerhalb von 24 Stunden nach
verbindlicher Bestellung eine Domainregistrierung einleiten kann,
obgleich er bemüht ist, diese Frist von Montag bis Freitag außerhalb
gesetzlicher Feiertage einzuhalten.
4.2
Die Daten zur
Registrierung einer Domain werden in einem automatisierten Verfahren
ohne Gewähr an die zuständige Vergabestelle weitergeleitet. Der Kunde
kann von einer tatsächlichen Zuteilung erst ausgehen, wenn der
Internet-Service des Providers unter dem bzw. den gewünschten Namen
bereitgestellt wurde. Jegliche Haftung und Gewährleistung für die
Zuteilung von bestellten Domainnamen sowie für die zwischenzeitliche
Vergabe an eine andere Partei sind seitens des Providers ausgeschlossen.
4.3
Sollten vom Kunden gewünschte Domains nicht mehr verfügbar
sein, wird der Provider eventuell vom Kunden angegebene Alternativen der
Reihe nach berücksichtigen. Sollte keiner der angegebenen Namen oder
keine ausreichende Anzahl verfügbar sein, wird der Provider weitere
Domainnamen zur Anmeldung vom Kunden anfordern.
4.4
Der Provider
betreut während der Dauer des mit dem Kunden geschlossenen Vertrages
sämtliche Domains auf der Grundlage der jeweils gültigen Richtlinien der
Vergabestellen, insbesondere den Regelungen der DENIC (einsehbar unter
http://www.denic.de). Sollten sich diese Richtlinien ändern oder sollten
sich die Rahmenbedingungen für die Registrierung und Aufrechterhaltung
von Domains aus anderen Gründen verändern, sind Provider und der Kunde
bereit, ihr Vertragsverhältnis entsprechend anzupassen.
4.5
Der
Provider führt die Anmeldung bzw. Registrierung von Domains im Namen und
im Auftrag des Kunden durch und trägt den Kunden als
Nutzungsberechtigten Domaininhaber und/oder administrativen Kontakt
("admin-c") der jeweiligen Domain ein. Der Provider behält sich dabei
vor, die vom Kunden bei der Bestellung übermittelten Daten nötigenfalls
syntaktisch so zu verändern, dass Sie die Syntax-Vorgaben der
Vergabestellen erfüllen. Bei einzelnen Services kann ein vom Kunden
abweichender Nutzungsberechtigter benannt werden, der anstatt des Kunden
Berücksichtigung findet. Der Provider wird, wie üblich, bei direkten
Kundendomains als technischer- ("tech-c") und Zonen-Kontakt ("zone-c)
der Domain eingetragen. Die Eintragungen "admin-c" und "tech-c" sind
notwendige Angaben bei der DENIC. Ist der Kunde ein Wiederverkäufer
(Reseller) wird dieser aus Gründen des Kundenschutzes auf Wunsch als
"tech-c" und "zone-c" eingetragen Dem Kunden ist bekannt, dass Name,
Adresse und Telefonnummer des jeweiligen Nutzungsberechtigten ggf. in
den Whois-Datenbanken der Vergabestellen zwingend und dauerhaft
gespeichert werden und in den so genannten "whois"-Abfragen im Internet
(z.B. über www.denic.de) für Dritte u.U. jederzeit einsehbar sind.
4.6
Im Falle der Beendigung des Vertragsverhältnisses ist der Kunde
verpflichtet, spätestens 14 Tage vor der erneuten Fälligkeit der Domain-
oder Hosting-Gebühren die schriftliche Einverständniserklärung des
eingetragenen Domaininhabers/Admin-C zur Löschung oder Übernahme der
jeweiligen Domain(s) beim Provider vorzulegen. Dem Kunden ist bekannt,
dass eine Löschung oder Freigabe von Domains ohne diese
Einverständniserklärung inkl. Kopie des Lichtbildausweises nicht möglich
ist und ihm daraus resultierende Domaingebühren bei erneuter Fälligkeit
auch weiterhin berechnet werden, sofern die Kündigung nicht
fristgerecht erfolgt oder die dazu erforderlichen Admin-C Freigaben
nicht vorliegen. Im Falle einer Domainübernahme ist der Kunde bzw.
Domaininhaber verpflichtet in seiner Freigabeerklärung den übernehmenden
Domainregistrar (z.B. das DENIC Mitglied) explizit zu benennen.
4.7
Es besteht bei einzelnen Services die Möglichkeit, vorhandene Domains,
die zur Zeit von einem anderen Anbieter betreut werden, zukünftig als
Bestandteil des Vertragsverhältnisses durch den Provider betreuen zu
lassen. Dem Kunden ist bekannt, dass zur erfolgreichen Ummeldung eine
Freigabe des bisher die Domain betreuenden Anbieters und eine
schriftliche Einverständnis des Domaininhabers erforderlich ist. Der
Provider wird daher in angemessenem Umfang versuchen, die Ummeldung
erfolgreich durchzuführen. Sollte es dazu nötig sein die Anträge zur
Konnektivitäts-Koordination (KK) mehrfach zu stellen, werden diese
Gebühren auch mehrfach an den Kunden weitergegeben. Der Provider kann
jedoch bei ausbleibender Freigabe des dritten Anbieters keine Gewähr für
die erfolgreiche Ummeldung übernehmen. Sollte für die Ummeldung ein
Entgelt vereinbart worden sein, so ist der Kunde auch bei Ausbleiben
dieser Freigabe gegenüber dem Provider hierfür leistungspflichtig. Eine
erfolgreich umgemeldete Domain wird im Verhältnis zwischen Provider und
dem Kunden ansonsten wie eine neu registrierte Domain gemäß den hier
getroffenen Regelungen behandelt, d.h. die Entgelte für eine neue
Registrierungsperiode werden fällig.
5.1
Der Kunde versichert, dass nach seinem besten Wissen durch
Registrierung bzw. Konnektierung eines Domainnamens keine Rechte Dritter
verletzt werden. Der Kunde erkennt an, dass er für die Wahl von
Domainnamen allein verantwortlich ist. Für den Fall, dass Dritte Rechte
am Domainnamen glaubhaft geltend machen, behält der Provider sich vor,
den betreffenden Domainnamen bis zur gerichtlichen Klärung der
Streitfrage zu sperren und/oder in die Pflege der Registrierungsstelle
zurückzugeben.
5.2
Der Kunde erklärt sich bereit, bei Wechsel
des Betreuers einer Domain, sowie Registrierung, Änderung oder Löschung
einer Domain im jeweils erforderlichen Umfang mitzuwirken und hierzu
notwendige Erklärungen gegebenenfalls abzugeben.
Bei Beauftragung
einer Domainübernahme (Konnektivitäts-Koordination, KK-Antrag, Change of
Registrar) bzw. einer Änderung der Domaininhaber-Daten (Admin-C), einem
Change Owner Antrag oder der Änderung weiterer Domain Kontakt bzw.
Nameserverdaten eines bereits registrierten Domainnamens oder der
vollständigen Löschung einer Domain ist der Kunde verpflichtet, dem
Provider gegenüber in schriftlicher Form und mit seiner Unterschrift zu
bestätigen, dass er rechtmäßiger und autorisierter Inhaber (Admin-C,
Owner-C) des zu übernehmenden, zu löschenden oder zu modifzierende
Domainnamens ist und diese Änderungen beauftragt.
Der beauftragende
Kunde haftet im Falle einer unrechtmäßigen Domainänderung,
Domainlöschung oder Domainübernahme und trägt alle rechtlichen
Konsequenzen.
5.3
Sollte der Provider aus den beschriebenen
Gründen eine Sperrung von Leistungen des Kunden vornehmen, ist der Kunde
dennoch gegenüber dem Provider leistungspflichtig. Der Kunde erklärt
sich mit sämtlichen Maßnahmen einverstanden, die der Provider zu treffen
hat, um vollziehbaren Anordnungen oder vollstreckbaren Entscheidungen
nachzukommen. Der Kunde hält den Provider bezüglich der Ziffern 3. und
5. ferner von Forderungen Dritter, sämtlichen entstehenden Kosten und
nachteiligen Folgen frei.
6.1
Soweit Daten an den Provider und dessen Einrichtungen -
gleich in welcher Form - übermittelt werden, z.B. Datenübertragungen zum
Server, Speicherung von (ggf. dynamischen) Daten auf dem Server stellt
der Kunde Sicherheitskopien her. Dies gilt auch im erforderlichen Umfang
für die, innerhalb seiner Präsenz, dynamisch generierten Daten
(Datenbankinhalte, Foren und Gästebucheinträge usw.).
Im Fall eines
eintretenden Datenverlustes wird der Kunde die betreffenden
Datenbestände nochmals unentgeltlich auf die Einrichtungen und Server
des Providers übertragen. Der Kunde hat KEINEN Anspruch auf die
unentgeltliche Wiederherstellung seiner Daten aus den regelmäßig
angelegten System-Backups.
6.2
Der Kunde erhält zur Pflege
seines Angebotes einen Loginnamen und ein Loginpasswort. Er ist
verpflichtet, dieses vertraulich zu behandeln, und haftet für jeden
Mißbrauch, der aus einer unberechtigten Verwendung des Passwortes
resultiert. Es ist daher untersagt, E-Mail-Postfächer bzw. deren
Zugangsdaten kostenlos oder kommerziell an dritte weiterzugeben (z.B.
Freemail-Service usw.).
6.3
Diverse kundenspezifische
Einstellungen der vom Provider bereitgestellten Leistungen werden online
festgelegt. Die Übertragung solcher Daten erfolgt auf Gefahr des Kunden
ohne Gewähr des Providers über das Internet. Die Mitteilungen sind nach
deren Eingang gültig und werden vom Provider bis zum Eingang neuer
Daten per Internet als verbindlich zur Leistungsdurchführung verwendet.
Hierbei auftretende Verzögerungen sind technisch bedingt und stellen
keinen Mangel dar.
7.1
Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass der Provider
an seine bei der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse E-Mails zur
Information im zumutbaren Umfang versendet. Zur Unterscheidung solcher
E-Mails sind diese auf geeignete Weise gekennzeichnet. Der Kunde
verpflichtet sich, den Provider über Änderungen dieser Adresse
unverzüglich zu benachrichtigen, um die Zustellung jeglicher
Nachrichten, Rechnungen usw. dauerhaft zu gewährleisten.
7.2
Soweit in den Tarifbeschreibungen nichts anderes vereinbart ist, ist die
maximale Größe eines einzelnen POP3-Postfaches auf ein Gigabyte
begrenzt. Für sämtliche POP3-Postfächer in einem Tarif steht ein
maximales Gesamtspeichervolumen von insgesamt 25 Gigabyte zur Verfügung.
Dem Kunden ist bekannt, dass bei Erreichen der Speicherplatzgrenzen von
POP- oder IMAP-Postfächern weitere Mails abgewiesen und nicht mehr auf
dem Server gespeichert werden können. Der Kunde haftet unabhängig vom
Grund der Überlastung (z.B. Mailbomben, Delivery-Messages gefälschter
Absender-Adressen usw.) selbst für Mailverluste, die durch eine
Überschreitung seines E-Mail Speicherplatzes entstehen. Kommt es durch
gespeicherte Mails bzw. deren Abruf zu einer Gefährdung des
Regelbetriebsverhaltens der Mailserver, ist der Provider berechtigt, den
Kunden zum Abruf seiner Mails aufzufordern oder die verantwortlichen
Mails auf Alternativkonten zu verschieben.
7.3
Die vom Provider
bereitgestellten POP3-Postächer sind nicht für eine dauerhafte
Speicherung oder Archivierung von Mails auf dem Server vorgesehen. Wird
vom Kunden eine dauerhafte Speicherung von Mails gewünscht, nutzt er das
hierzu vorgesehene IMAP-Protokoll. Der Provider ist berechtigt, auf
bereitgestellten POP3-Postfächern eingegangene E-Mails zu löschen, a)
nachdem diese vom Kunden vom Server erfolgreich abgerufen bzw. auf dem
Server eingesehen wurden, b) nachdem sie gemäß Kundenweisung
weitergeleitet wurden, c) nachdem Sie von einem Autoresponder
beantwortet wurden oder d) nachdem Sie für 60 Tage auf dem Server
gespeichert wurden. Kopien von Nachrichten, die durch Einstellung des
Mail-Programmes ggf. nach dem erfolgreichen Abruf auf dem Server
belassen werden, gelten in diesem Sinne als abgerufen und werden als
solche ebenfalls vom Provider gelöscht.
7.4
Nimmt der Kunde in
seinem Kundenmenü individuelle Einstellungen zur Behandlungen
eingehender Mails vor, definiert er z.B. Filterregeln, Mailblocker,
Anti-Spam- oder Anti-Virus-Filter, Mailweiterleitungen usw. haftet er
selbst für jegliche Mail- und Datenverluste, die ggf. aus diesen
(Fehl-)Einstellungen resultieren. Sofern der Kunde Dienste des Providers
zur Filterung von E-Mails nutzt (Anti-Viren, -Spam und sonstige
Mail-Filter/-Blocker), hat er diese zuvor selbständig in seinem
Kundenmenü aktiviert und tut dies in Kenntnis der Tatsache, dass es
technisch bedingt auch zur unbeabsichtigten Filterung, Abweisung oder
Löschung von E-Mails kommen kann. Da die verschiedenen Filter-Dienste
auf permanent aktualisierte, externe Datenbanken und Filterregeln von
Drittanbietern zugreifen, übernimmt der Provider ausdrücklich keine
Verantwortung und Haftung für ggf. eintretende Datenverluste oder
Fehlfunktionen im Zuge des Filterungsvorganges.
7.5
Zur
Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Regelbetriebsverhaltens seiner
Mailserver ist der Provider berechtigt, Mails, die inkl. aller Anlagen,
Daten und Header eine Größe von 50MB überschreiten abzuweisen. Der
Absender einer abgewiesenen Mail wird i.d.R. in einer entsprechenden
Fehlermeldung (Delivery-Message) über diesen Vorgang informiert. Für
ausgehende Mails bestehen keinerlei Größenbegrenzungen.
7.6
Sollte dem Provider bekannt werden, dass der Kunde E-Mails über Server
oder aus dem Netzwerk des Providers entgegen allgemein anerkannter
Regeln der Kommunikation im Internet verschickt, behält sich der
Provider vor, den Service vorübergehend oder dauerhaft, auch ohne
weitere Vorankündigung, zu sperren. Dies gilt ebenfalls für
Übertragungen ("Postings") von gewerblichen oder rechtswidrigen
Botschaften in öffentliche Newsgroups des Internets.
Sollte der
Provider bei Missbrauch seiner Mailserver eine Sperrung vornehmen, ist
der Kunde dennoch gegenüber dem Provider leistungspflichtig. Der Kunde
trägt in diesen Fällen die Kosten eines ggf. erforderlichen
Technikereinsatzes, sofern dieser geboten ist, um weiteren unerlaubten
(Massen)-Mailversand zu unterbinden (z.B. im wie unter Pkt. 6.2
beschrieben, ist es auch in diesem Zusammenhang untersagt, kommerziell
oder kostenlos die Logindaten von Mailaccounts an Dritte weiterzugeben
oder auf den Serversystemen des Providers sog. Free-Mail Services zu
betreiben.
Der Kunde verpflichtet sich, ohne ausdrückliches
Einverständnis des jeweiligen Empfängers keine E-Mails, die Werbung
enthalten, zu versenden oder versenden zu lassen. Dies gilt insbesondere
dann, wenn die betreffenden E-Mails mit jeweils gleichem Inhalt
massenhaft verbreitet werden (sog. "Spamming"). Die
Einverständniserklärung aller Empfänger kann der Kunde z.B. vor dem
Versand von Mails durch geeignete Double-Opt-In Verfahren erheben. Der
Kunde ist verpflichtet, diese Einverständniserklärungen auf Anfrage
unverzüglich an den Provider zu übermitteln. Der Kauf von
Adressverteilern bei einschlägigen Anbietern genügt dabei NICHT als ein
solcher Nachweis.
8.1
Mit dem Tag der Übermittlung der elektronischen Bestellung
per Online-Bestellformular bzw. per standardisiertem Mail-Template
entsteht zwischen dem Kunden und dem Provider ein Vertragsverhältnis auf
Grundlage der jeweils gültigen AGB. Dieser Tag stellt, ungeachtet des
Datums der Zahlung, den Beginn des Vertrags und der Abrechnung dar. Der
Kunde bestätigt die Anerkennung der ABG und ggf. geltenden,
produktspezifischen BGB durch pro-aktive Markierung eines
Kontroll-Pflichtfeldes (Opt-In) im Bestellformular.
Der Vertrag wird
auf unbestimmte Zeit geschlossen und verlängert sich ohne Kündigung des
Kunden stillschweigend um die in der Produktinformation angegebene
Mindestlaufzeit.
8.2
Kunde und Provider können das
Vertragsverhältnis ohne Angabe von Gründen jederzeit mit einer Frist von
14 Tagen zu jedem Monatsende bzw. mit der in der jeweiligen
Produktbeschreibung ausgewiesenen Frist zum Ende der Mindestlaufzeit
kündigen.
8.3
Erfolgt die Kündigung durch den Provider, hat der
Kunde Anspruch auf die anteilige Rückerstattung der im Voraus gezahlten,
fortlaufenden Fix-Entgelte, sofern er keine Vertragsbestandteile oder
Regelungen der AGB schuldhaft verletzt hat. In allen anderen Fällen,
insbesondere bei vorzeitiger Kündigung durch den Kunden, erfolgt
grundsätzlich KEINE Rückerstattung oder Verrechnung der im Voraus
entrichteten Gebühren und Entgelte. Dem Kunden steht es frei, die
jeweiligen Leistungen bis zum Ende der Vertragslaufzeit voll zu nutzen.
Domaingebühren bzw. die in den Webpaketen enthaltene Domainpauschalen
sind grundsätzlich nicht erstattungsfähig. Die Domains sind für die
angegebene Zeit bei der Vergabestelle registriert und somit bezahltes
Eigentum des Kunden.
8.4
Eine Kündigung bedarf zu ihrer
Wirksamkeit unbedingt der Schriftform per Brief oder Telefax und der
Empfangsbestätigung durch den Provider. Eine Kündigung per e-mail wird
grundsätzlich zum Schutz des Kunden und dessen Leistungen NICHT
anerkannt. Die fristgerechte Kündigung gilt nur dann als erfolgt, wenn
deren fristgerechter Empfang durch den Provider schriftlich per Brief,
Fax oder e-mail bestätigt wurde.
8.5
Eine Kündigung von
registrierten Domains bedarf zu Ihrer Wirksamkeit, neben der unter 8.4
angeführten Schriftform, zusätzlich der fristgerechten Vorlage der
Einverständniserklärung des eingetragenen Domaininhabers (bzw. dessen
Admin-C), der mit seiner Unterschrift inkl. Lichtbildausweiskopie einer
Löschung der Domain-Namen bzw. einer Übernahme durch einen neuen
Registrar zustimmen muss. Die Einverständniserklärung des Domaininhabers
oder Admin-C muss dem Provider spätestens 14 Tage vor dem in der
Rechnung angegebenen Auslauftermin der Domain(s) vorliegen. Wird eine
gekündigte und freigegebene Domain bis zum angegebenen Auslauftermin
nicht von einem anderen Registrar übernommen, werden die Domaingebühren
automatisch für eine weitere Abrechnungsperiode fällig.
Es steht dem
Provider frei, gekündigte Domainnamen oder im Falle eines
Zahlungsverzuges bzw. bei Nichteinhaltung von Kündigungsfristen alle
Domains in die Pflege der Vergabestellen zurückzugeben (Transit-Status).
8.6
Der Provider kann entgeltfreie Leistungen oder entgeltfreie
Zusatzleistungen jederzeit ohne weitere Ankündigungen oder Fristen
einstellen.
8.7
Der Kunde kann auf Wunsch in einen anderen
Leistungstarif des Providers mit einem abweichenden Entgelt wechseln
(Up- bzw. Downgrade), insofern verfügbar und technisch möglich. Die
Bereitstellung der erweiterten oder eingeschränkten Leistungen erfolgt
schnellstmöglich, die Berechnung des geänderten Tarifs erfolgt ab dem
Termin der Umstellung zuzüglich der ausgewiesenen, einmaligen
Umstellungspauschale. Nach einem Tarifwechsel gilt als Kündigungsfrist
zukünftig die für den neu gewählten Leistungstarif in der
Produktbeschreibung angegebene Frist bzw. Mindestlaufzeit. Der Provider
kann aus dem Tarifwechsel resultierende Entgelte ebenfalls per
Lastschrift einziehen. Sofern dies vorgesehen ist, werden Gutschriften
mit zukünftigen Leistungen verrechnet und gesondert ausgewiesen. Erfolgt
auf Wunsch des Kunden vor Ende der Tariflaufzeit vorzeitig ein Wechsel
in einen verkleinerten oder eingeschränkten Tarif (Downgrade), findet
grundsätzlich keine Erstattung oder Verrechnung im Voraus bezahlter
Entgelte für den vorherigen, leistungsfähigeren Tarif statt, auch wenn
diese Leistungen in Folge des Downgrades nicht mehr für den
vorausbezahlten Zeitraum durch den Kunden nutzbar sind. Es steht dem
Kunden daher frei, Downgrades erst zum Ende der Tariflaufzeit zu
beauftragen.
8.8
Unbenommen bleibt das Recht zur fristlosen
Kündigung aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere
bei schweren oder fortgesetzten Verstößen gegen die vertraglichen
Regelungen sowie bei Undurchführbarkeit des Vertrages vor. Im Falle
einer Kündigung aus wichtigem Grund ist der Provider berechtigt, den
Zugang zur bereitgestellten Leistung sofort zu verwehren und die diesem
Vertragsverhältnis zugeordneten Internet-Adressen (Domains) zu löschen
bzw. in die Pflege der Vergabestellen zurückzugeben. Der Provider kann
ferner in diesem Fall hinterlegte Inhalte und E-Mail-Nachrichten ohne
Setzung einer Nachfrist sofort sperren und löschen.
9.1
In der Regel stehen die Leistungen und Serversysteme des
Providers 24 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche zur Verfügung. In
der Vergangenheit war es dem Provider aufgrund diverser, Sicherungs-,
Wartungs- und Schutzmaßnahmen möglich, eine Verfügbarkeit der
Serversysteme von über 99,8% p.a. zu gewährleisten. Der Provider
übernimmt ausdrücklich KEINE Gewähr für die ununterbrochene
Verfügbarkeit von Serversystemen und Daten. Bedingt durch die
Infrastruktur des Internets, die technische Abhängigkeit von anderen
Anbietern, die technischen Verfügbarkeit von Netzwerken, Leitungsnetzen
(Backbones), Rechenzentren sowie die Notwendigkeit von Wartungsarbeiten,
Hard- und Softwarefehlern oder die Folgen höherer Gewalt z.B.
Naturkatastrophen, Stromausfälle oder vorsätzliche Angriffe auf
Serversysteme durch Hacker ist es NICHT möglich, absolute
Verfügbarkeitsgarantien auszusprechen.
9.2
Der Provider sichert
zu, beim Betrieb der Serversysteme, angemessene Sicherheitsmaßnahmen und
die nötige Sorgfalt zur Vermeidung der unter 9.1 beschriebenen Zustände
sicherzustellen, die dem gehobenen technischen Standard entsprechen.
Dies beinhaltet z.B. Abwehrmaßnahmen gegen unberechtigte Serverzugriffe
(Hacker), unberechtigten Mailversand, Stromausfallversorgung,
regelmäßige Datensicherung, redundante Leitungsanbindungen usw. Eine
Haftung von des Providers für technisch bedingte und/oder
fremdverursachte Ausfälle, Datenverluste, abgebrochene
Datenübertragungen, E-Mailverluste, Datendiebstahl oder sonstige
Probleme in diesem Zusammenhang ist ausdrücklich ausgeschlossen.
10.1
Der Kunde hat, sofern nicht gesondert beauftragt (z.B.
dediziertes Serversystem), keinen Anspruch auf eine eigene IPAdresse,
einen eigenen physikalischen Server für seine Inhalte oder eine ihm
dediziert zugeordnete technische Bandbreite (Prozessor-Rechenzeit,
Hauptspeichernutzung, Leitungskapazität für Datenverkehr usw.), sofern
diese im Tarif nicht explizit benannt wird. Der Betrieb erfolgt zur
notwendigen Kostenreduktion auf leistungsfähigen Zentralrechnern
(Multidomain-Servern) mit einer IP-Adresse und einer insgesamt für den
jeweiligen Server verfügbaren Bandbreite, wodurch Schwankungen in der
tatsächlich dem Kunden zur Verfügung stehenden Bandbreite möglich sind.
10.2
Die Kosten für Datentransfer (Traffic) durch Webseitenaufrufe,
FTP und E-Mail sind im Pauschalpreis aller WebPakete gem.
Produktbeschreibung enthalten. Unabhängig vom tatsächlichen
Datentransfer, der durch das WebPaket und der darin beinhalteten Domains
generiert wird, entstehen KEINE weiteren Kosten für den Kunden. Von
dieser Regelung sind gem. ausdrücklichem Hinweis in den jeweiligen
Produktbeschreibungen eigenständige und gesondert beschriebene
Hosting-Produkte, wie z.B. Adult-WebSpace oder physikalische
(dedizierte) Server explizit ausgenommen, da in diesen Tarifen eine
Messung und Berechnung von Datentransfer erfolgt, der über die ggf.
beinhalteten Datentransfer Inklusiv-Kontingente hinausgeht.
10.3
Betreibt der Kunde eine Internetpräsenz, die dauerhaft oder absehbar
die physikalische Leistungsfähigkeit eines Standard-Multidomain-Servers
z.B. hinsichtlich der Prozessorauslastung und/oder der
Hauptspeichernutzung und/oder der Zugriffe pro Zeiteinheit und/oder des
Datendurchsatzes pro Zeiteinheit usw. überschreitet und führt diese
Überlastung zur Gefährdung der Serversicherheit , des stabilen
Regelbetriebsverhaltens oder zu einer deutlichen Herabsetzung der
Systemleistung zu Ungunsten anderer Kunden, ist der Provider berechtigt,
ggf. ohne Vorankündigung geeignete Maßnahmen zur Wiederherstellung des
gesicherten Regelbetriebsverhaltens zu ergreifen und die verursachende
Präsenz oder Teile zu sperren bzw. technisch zu begrenzen. Dies gilt
insbesondere für eigene Anwendungen und Programme, die nicht in der
Programmbibliothek bereitgehalten werden, Datenbankanwendungen,
Massendownloads, Daten-Streamings oder sonstige, ggf. fehlerhafte
Anwendungen.
10.4
Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass der
Provider im Bereich des virtuellen WebHosting auf Multidomain-
Hostingsystemen in geeigneter und angemessener Weise Schutzmechanismen,
Prozessüberwachungen und Prozessbegrenzungen implementiert, die dazu
geeignet sind, die Folgen fehlerhafter, ineffizienter oder
sicherheitstechnisch bedenklicher Programme (z.B. durch Endlosschleifen,
hohe Lastwerte usw.) in Ihren negativen Auswirkungen auf das
Regelbetriebsverhalten oder die Stabilität des Systems zu begrenzen.
10.5
Unabhängig von den unter 10.1 bis 10.4 beschriebenen
Einschränkungen, wird in den Produktbeschreibungen der virtuellen
WebPakete explizit darauf hingewiesen, dass Betrieb und Publikation
folgender Programme und Inhalte ausdrücklich untersagt sind: Jegliche
Erotikangebote , Betrieb ununterbrochen laufender Applikationen und
Programme, wie Bannertauschdienste (Banner-Server), Betrieb von
Ad-Servern zur Einblendung von Werbe-Bannern, Permanente Bindung von
Ports, Betrieb von IRC-Eggdrop oder Chat-Servern (ein kostenloser,
werbefreier JavaChat wird gestellt), Freemail-Services, Game-Server oder
Game-Community-Anwendungen, WebRadios, urheberrechtlich geschützte MP3-
oder Musikdownloads, Downloadportale/-sites, deren Datentransfer
überwiegend durch bereitgestellt Dateidownloads generiert wird, Betrieb
professioneller Suchmaschinenoder Suchmaschineneintragungsdienste. Der
Betrieb derartiger Anwendungen und Angebote ist ausschließlich nach
schriftlicher Genehmigung durch den Provider im Einzelfall zulässig. Bei
Verstoß gegen diese Einschränkungen ist der Provider berechtigt, die
Präsenz ohne Vorankündigung zu sperren und die ggf. entstandenen
Administrations- und Betriebskosten (z.B. Kosten für Datentransfer usw.)
auch Rückwirkend in Rechnung zu stellen.
10.6
Sollte ein Kunde
mit seiner Präsenz die physikalische Leistungsfähigkeit eines
Standard-Multidomainsystems absehbar und dauerhaft überschreiten und
eine dedizierte Bandbreite zum Betrieb seiner Präsenz benötigen, die
nicht durch die Standard-WebPakete und das virtuelle Shared-Hosting auf
Multidomainsystemen abzudecken sind, erfolgt eine entsprechende
Mitteilung durch den Provider. Der Kunde erhält zudem ein individuelles
Wechsel-Angebot auf spezielle, dedizierte Hochleistungssysteme, auf dem
Ihm die überdurchschnittlich benötigte Bandbreite durch ein individuell
angepasstes Leistungsangebot und Entgelt exklusiv bereitgestellt wird.
Sofern der Kunde nicht gegen die zur Einsicht gebrachten
Nutzungsbeschränkungen (Pkt. 10.5) verstoßen hat, erfolgt KEINE
nachträgliche Berechnung von Entgelten (z.B. für Datentransfer usw.)
10.7
Dem Kunden ist bekannt, dass Server-Accounts mit eigener
Domain auf dem virtuellen Server (virtueller Host) nur mit Browsern
angesprochen werden können, die sich an die aktuellen
HTTP-Spezifikationen halten. Dies sind laut aktueller
Zugriffs-Statistiken über 99,9% aller derzeit genutzten Browser (z.B.
aktuelle Versionen von Mozilla, Microsoft® u.a.).
11.1
Der Provider leistet Gewähr für die gelieferten Waren, indem
sie nach eigenem Ermessen ganz oder teilweise kostenlos nachbessert
bzw. eine kostenlose Ersatzlieferung vornimmt. Sollten zwei
Nachbesserungs- bzw. Nachlieferungsversuche fehlschlagen, so ist der
Kunde nach seiner Wahl berechtigt, Minderung oder Wandlung zu verlangen.
Die unter Pkt. 9 und 10 beschriebenen, technischen Einschränkungen oder
ggf. auftretende, technisch bedingten Verfügbarkeitsprobleme stellen
keinen nachbesserungspflichtigen Mangel in diesem Sinne dar. 11.2
Sofern sich aus diesen AGB nicht zulässigerweise etwas anderes ergibt,
hat der Provider Störungen des Zuganges zu seinen Diensten und
Leistungen im Rahmen der technischen und betrieblichen Möglichkeiten
zeitnah zu beseitigen. Hat der Provider die zu beseitigende Störung zu
vertreten, ist der Kunde zur Minderung des monatlichen Entgeltes
berechtigt. Der Kunde ist verpflichtet dem Provider erkennbare
Zugangsstörungen unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 7
Kalendertagen nach deren Auftreten schriftlich anzuzeigen
(Störungsmeldung). Der Kunde ist zur Geltendmachung von Mängeln oder
Durchsetzung von Minderungen verpflichtet, Zeitpunkt, Dauer und Art der
Störung oder Leistungsminderung in geeigneter Weise zu belegen bzw.
technisch nachvollziehbar zu dokumentieren (s. auch 14.5).
Weitergehende Ansprüche des Kunden sind durch die Haftungsregelungen der
Ziffer 14 geregelt.
12.1
Der Provider verpflichtet sich, technische
Unzulänglichkeiten der bereitgestellten Leistungen kostenlos und zeitnah
zu beseitigen, sofern diese nicht den zugesicherten Eigenschaften
entsprechen oder Funktionsfehler aufweisen, die der Provider zu
vertreten hat. Der Provider gewährt hierzu einen kostenlosen Online-
bzw. E-Mail-Support, der sich ausschließlich auf zeitnahe,
unentgeltliche Aufrechterhaltung und Wiederherstellung vertraglich
zugesicherter Eigenschaften und die fehlerfreie Funktionen der von ihm
bereitgestellten Leistungen beschränkt. Eine Mindestreaktionszeit wird
ohne ggf. gesondert vereinbarte Service-Level-Agreements (SLA) NICHT
zugesagt. Der Provider übernimmt in diesem Zusammenhang ausdrücklich
keinen kostenlosen technischen Support für Fehlfunktionen in
unentgeltlich bereitgestellter und im Internet frei verfügbarer
Open-Source-Software. Bindet der Kunde z.B. über die
Installationsroutinen des Providers kostenlose Programme, wie das Typo3
CMS, Gästebücher, Foren, Shopsysteme usw. in seine Internetpräsenz ein,
tut er dies auf eigene Verantwortung. Verantwortlich für die Behebungen
von Fehlfunktionen ist in diesen Fällen der technischen Support der
jeweiligen Drittanbieter bzw. Entwickler.
12.2
Der Kunde
verpflichtet sich, an den technischen Support alle zur Problembehebung
notwendigen Logindaten und sonstige technische Parameter, sowie
entsprechende Fehlerbeschreibungen oder Fehlermeldungen nötigenfalls im
Wortlaut zu übermitteln. Der unentgeltliche Support-Service ist NICHT
verpflichtet, allgemeine Fragen zur Technik und Arbeitsweise des
Internets zu erklären, deren Gegenstand keine spezifische
Problemstellung bei der Nutzung der bereitgestellten Internet-Services
darstellt oder auf die bereits in den ebenfalls bereitgestellten
Dokumentationen, Zugangsdaten und FAQ hinlänglich eingegangen wird.
Stellt der Kunde darüber hinausgehende Supportanfragen oder beauftragt
er die Beseitigung selbst verursachter Fehler z.B. Fehlerbeseitigung u.
Anpassungen an eigenen Programmen, Inhalten und Scripts, Korrektur oder
Analyse von Fehlern auf der eigenen Website, Rücksetzen vergessener
Kennwörter, Änderung oder Herbeiführung individueller Einstellungen,
Re-Installation von Server-Erweiterungen oder ganzen Hosts,
Backup-Rücksicherungen, Logfile-Analysen oder sonstige Nachforschungen,
ist der Provider berechtigt, für derartige Leistungen ohne weitere
Ankündigung EUR 30,- inkl. MwSt. je angefangene 15 Minuten in Rechnung
zu stellen.
12.3
Zusätzlich wird während der üblichen
Geschäftszeiten (Werktags von Mo-Fr. in der Zeit von 08.00 bis 17.00)
ein Telefonsupport in Abhängigkeit von der jeweiligen telefonischen
Verfügbarkeit der Supportmitarbeiter gewährt.
Es besteht KEIN
Anspruch auf durchgehende telefonische Erreichbarkeit des telefonischen
Supports. Der Telefonsupport ist weiterhin berechtigt Anfragen, die die
Übermittlung umfangreicher Daten und Parameter oder schriftliche
Aufträge erfordern, an den o.a. Online-Support zu verweisen, um
Übermittlungsfehler zu vermeiden und die Authorisierung des Anrufers zu
verifizieren.
12.4
Für die Funktionsfähigkeit der von Kunden
eingebrachten oder erstellten Programme, Scripts oder sonstiger Inhalte
übernimmt der Provider weder kostenlosen Support noch technische
Beratung. Der Kunde kann derartige Support-, Administratoren- oder
Entwickler-Dienstleistungen auf Wunsch entgeltlich (EUR 30,- je
angefangene 15 Min. inkl. MwSt.) beauftragen. Der Provider wird den
Kunden durch eine Rückfrage informieren oder um gesonderte Beauftragung
bitten, sofern zur Feststellung und/oder Behebung der Fehlfunktion
umfangreichere Arbeiten nötig sein sollten.
Stellt der Kunde in
Bezug auf die (Fehl-)Funktion seiner eigenen Programme, Anwendungen und
Inhalte eine Anfrage an den technischen Support, ist der Provider
zunächst verpflichtet, dieser Anfrage nachzugehen, um zu klären, ob ggf.
ein technischer Mangel bzgl. einer zugesicherten Eigenschaft auf seiner
Seite existiert, die er zeitnah und kostenlos zu beheben hätte. Sollte
sich im Zuge dieser Bearbeitung herausstellen, dass die Fehlfunktion
nicht durch den Provider zu vertreten ist, ist dieser ausdrücklich
berechtigt, die erbrachten Support-, Nachforschungs- und
Administrationsleistungen auch ohne weitere Ankündigung mit EUR 30,-
inkl. MwSt. je 15 Minuten zu berechnen. Dem Kunden ist bekannt, dass
durch einen ggf. individuell beauftragten Techniker-Einsatz und die
vorgenommenen Änderungen ggf. Folgekosten im Falle von notwendigen
Updates, weiteren Anpassungen, durch weiterführenden Support oder durch
die Behebung von kausalen Folgeabhängigkeiten, Inkompatibilitäten, Bugs
usw. entstehen können. Weitere Techniker- und Supporteinsätze werden
ebenfalls mit EUR 30,- je angefangene 15 Minuten in Rechnung gestellt,
sofern es sich um keine ursprünglichen Fehlfunktionen der
Ausgangsleistung handelt, die der Provider unmittelbar zu verantworten
sowie kostenlos und zeitnah zu beheben hat.
Es gilt der BGB Eigentumsvorbehalt. Gelieferte Waren, Dienstleistungen, Web Seiten und von durch den Provider erstellte Grafiken und Programme bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum von elokron.de und unterliegen dem Copyright©. Unautorisierter Gebrauch wird strafrechtlich verfolgt und hat ein Verfahren wegen Verstoß gegen Urheberrechte zur Folge.
14.1
Der Provider haftet nur für Schäden, die durch elokron.de,
ihren gesetzlichen Vertretern oder einem ihrer Erfüllungsgehilfen grob
fahrlässig oder vorsätzlich verursacht werden. Die vorstehende
Haftungsbeschränkung betrifft vertragliche wie auch außervertragliche
Ansprüche. Unberührt bleibt die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.
14.2
Die Benutzung der durch den Provider zur Verfügung gestellten
Leistungen und Angebote erfolgt demnach gem. der Einschränkung der
Ziffer 14. Dies bezieht sich insbesondere auf die Funktionalität und
Virenfreiheit von Inhalten und Software (z.B. Java-Applets, CGI-Module),
die sich über die Angebote des Providers laden bzw. aktivieren lassen.
14.3
Der Provider haftet NICHT für die korrekte Funktion von
Infrastrukturen oder Übertragungswegen des Internets, die nicht in
seinem Verantwortungsbereich oder dessen Erfüllungsgehilfen liegen,
sofern nicht ausnahmsweise eine Haftung nach Ziffer 14.1 besteht. Der
Verantwortungs- und Einflussbereich des Providers beschränkt sich
demnach ausschließlich auf die technisch einwandfreie Funktion und
Verfügbarkeit der eigenen Serversysteme und Domain-Nameserver, sowie der
darauf installierten Programme. Der Provider übernimmt ausdrücklich
KEINE Haftung für die Verfügbarkeit der Leitungsanbindungen der
unterschiedlichen Netzwerk- und Rechenzentrumsbetreiber und sonstiger
Internet-Infrastrukturen.
Insbesondere gilt ein Haftungsausschluss
für jegliche Form höherer Gewalt durch Naturkatastrophen und hierdurch
hervorgerufene Leitungs- und/oder Stromausfälle usw.
14.4
Die
Höhe von Schadensersatzansprüchen ist grundsätzlich auf die Höhe des
Auftragswertes beschränkt und kann demnach die gezahlten Gebühren für
einen Abrechnungszeitraum nicht überschreiten.
14.5
Vermeintliche Einschränkungen oder das Fehlen zugesicherter
Eigenschaften und Funktionen hat der Kunde dem Provider schriftlich,
spätestens 7 Kalendertage nach Kenntniserlangung des fraglichen
Betriebszustandes zu melden und durch geeignetes Material wie Logfiles,
Screenshots von Fehlermeldungen, Route-Verfolgungen usw. zu belegen.
Macht der Kunde technische Mängel geltend, ist er neben der hier
angesprochnen Dokumentation der Leistungseinschränkung verpflichtet,
genaue Angaben zur Dauer und Zeit solcher Einschränkungen, der Art des
Einwahlproviders, Art und Typ des benutzen Browsers, des Betriebssystems
usw., zu machen.
14.6
Im Anwendungsbereich der
Telekommunikationskundenschutzverordnung (TKV) bleibt die
Haftungsregelung des § 7 Abs. 2 TKV in jedem Fall unberührt.
15.1
Der Provider weist gemäß BDSG , Abschn. 3 § 27 ff. darauf
hin, dass personenbezogene Daten im Rahmen der Vertragsanbahnung,
Vertragsdurchführung sowie Vertragsbeendigung gespeichert (ggf. im
Rahmen gesetzlicher Aufbewahrungsfristen archiviert werden) und
gegebenenfalls an beteiligte Kooperationspartner, Erfüllungsgehilfen und
Dienstleister von elokron.de im notwendigen Umfang weitergeleitet
werden. Ansonsten werden personenbezogene Daten nur erhoben, verarbeitet
oder genutzt, sofern der Kunde einwilligt oder eine Rechtsvorschrift
dies erlaubt.
Detaillierte Informationen zur Datenverarbeitung und
zum Datenschutz ergeben sich aus der Datenschutzerklärung von
elokron.de, die als wirksamer Bestandteil in diese AGB eingebunden ist.
Die Datenschutzerklärung ist über http://elokron.de/datenschutz.html
aufrufbar.
15.2
Dem Kunden ist bekannt, dass die auf dem
Webserver gespeicherten Inhalte aus technischer Sicht vom Anbieter
jederzeit eingesehen werden können. Darüber hinaus ist es theoretisch
möglich, dass die Daten des Kunden bei der Datenübertragung über das
Internet von unbefugten Dritten eingesehen werden.
16.1
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle sich aus diesem
Vertrag ergebenden Streitigkeiten ist, wenn der Kunde Kaufmann,
juristische Person des öffentlichen Rechts, öffentlich - rechtliches
Sondervermögen oder im Inland ohne Gerichtsstand ist, Hamburg.
16.2
Als nicht ausschließlicher Gerichtsstand wird in allen sonstigen Fällen
ebenfalls Hamburg vereinbart.
16.3
Im Falle rechtlicher
Auseinandersetzungen gilt als ladungsfähige Anschrift: elokron.de Hoyer
Internet-Dienstleistungen, Barnerstrasse 14, D-22765 Hamburg.
16.4
Für die vom Provider auf der Grundlage dieser Allgemeinen
Geschäftsbedingungen abgeschlossenen Verträge und für die aus ihnen
folgende Ansprüche - gleich welcher Art - gilt ausschließlich das Recht
der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Bestimmungen zum
Einheitlichen UN-Kaufrecht über den Kauf beweglicher Sachen (CISG).
17.1
Der Provider ist berechtigt, dritte Dienstleister und
Erfüllungsgehilfen mit der Erbringung von Teilen oder des ganzen
Leistungsspektrums zu beauftragen. Der Provider ist berechtigt, die
verwendete Internet-Infrastruktur und mit der Durchführung beauftragte
Dienstleister und Erfüllungsgehilfen, jederzeit ohne gesonderte
Mitteilung zu wechseln, insofern für den Kunden hierdurch keine
Nachteile entstehen.
17.2
Die in den AGB erwähnten
Kundenmitteilungen des Providers sowie im sonstigen Geschäftsverlauf
notwendig werdende Mitteilungen stellt der Provider grundsätzlich an die
bei der Bestellung übermittelte E-Mail-Adresse und/oder
webmaster@KundenDomain.xy zu. Der Kunde ist in diesem Zusammenhang
verpflichtet Änderungen seiner Adressen unaufgefordert und unverzüglich
mitzuteilen. Mitteilungen gelten mit dem fehlerfreien Versand als
zugestellt, ungeachtet des Datums, an dem der Kunde derartige
Nachrichten tatsächlich abruft.
17.3
Vertragsänderungen,
Ergänzungen und Nebenabreden bedürfen, sofern in diesen AGB nichts
anderes bestimmt ist, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das
Schriftformerfordernis gilt auch für den Verzicht auf dieses
Formerfordernis.
17.4
Dem Provider steht es frei, zur Erbringung
der Leistungen im Zuge des technischen Fortschritts auch neuere bzw.
andere Technologien, Systeme, Verfahren oder Standards zu verwenden, als
zunächst angeboten, insofern dem Kunden hieraus keine Nachteile
entstehen. Als Nachteil gilt es hierbei NICHT, dass der Kunde die
nötigen Änderungen an seiner Präsenz vornehmen muss, um die
Funktionsfähigkeit unter den jeweils aktuellsten, technischen Standards
zu gewährleisten. Kosten und Aufwand derartiger Umstellungen im Zuge
notwendiger Updates trägt der Kunde vollständig selbst.
17.5
Ein
Verkauf von einzelnen Geschäftsbereichen des Providers oder ein
Gesellschafterwechsel begründen kein Sonderkündigungsrecht.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bedingung gilt eine solche als beiderseitig vereinbart, die dem ursprünglichen Zweck dieser Bestimmung in rechtlich wirksamer Weise am nächsten kommt.
Hamburg, 1. November 2007, Stefan A. Hoyer
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